ÖM- BUDAPEST 1.-2. September

Für das Rennen am Hungaroring hatte ich ein ganz besonders gutes Gefühl. Schon der erste Versuch die Übersetzung zu bestimmen war ein voller Erfolg. Das Fahrwerk war nach einigen Änderungen von Dr. Webster ebenfalls sehr gut. Das einzige Problem hatte ich mit der vorderen Bremse. Naja es kann nicht alles perfekt sein. Nun konnte ich mich total auf das Fahren und Liniesuchen konzentrieren. Ich kam immer besser in Schwung und hatte großen Spass die APRILIA RSV-R um den Kurs zu treiben. Ich fühlte mich in dieser Saison noch nie so wohl auf dem Motorrad.

TRAINING
Das größte Problem im Zeittraining war eine freie Runde zu erwischen. Ich hatte sehr gute halbe Runden, aber immer lief ich auf andere Fahrer auf. Dies alles tat aber meiner guten Stimmung keinen Abbruch, denn ich wußte ja das ich schnell unterwegs war. Nur konnte ich mein Tempo nicht in eine Runde verpacken. Mit einer Zeit von 1:49,4 war ich an der achten Stelle im Training.

WARM UP
Ich hatte keine neuen Reifen aufgezogen und konnte trotzdem eine Zeit von 1:48,2 fahren. Dies stimmte mich sehr zuversichtlich für das Rennen.

RENNEN
Wie bestellt fing es eine halbe Stunde vor Rennbeginn zu regnen an. Die Rennleitung gab uns 10 min. Regentraining. Beim Rausfahren aus der Boxenstraße klemmte ich mich gleich an das Hinterrad von Gutzelnig. In Erinnerung an 1998 wußte ich das ich am Hungaroring das Tempo von Gutzelnig gehen kann.
Beim Rennen hatte ich einen guten Start und konnte als Vierter in die Erste Kurve einbiegen. Nachdem ich mich an die dritte Stelle setzte dachte ich erstmals in diesem Jahr an einen Stockerlplatz. Zur Mitte des Rennens dachte ich soger an einen Sieg, aber einige überrundete Fahrer kamen mir in die Quere. Leider begann es in den Letzten Runden blitzartig aufzutrocknen. So mußte ich mich mit dem dritten Platz begnügen.

In der Gesammtwertung konnte ich mich somit auf den vierten Platz verbessern.