1. Lauf zur Österreichischen Motorradmeisterschaft im Rahmen des Alpe-Adria-Cups
27.-29. April, Hungaroring, Budapest

Das erste Rennwochenende diente natürlich als Standortbestimmung. Bedingt durch den be-reits erwähnten Zeitdruck und die mangelnden Testkilometer hatten wir das Motorrad jedoch noch nicht auf dem Niveau, wie es unseren Vorstellungen und Möglichkeiten entsprach. Zu-dem kam, daß mein bewährtes Mechaniker-Team mich nicht unterstützen konnte, da Fred Köck aus persönlichen Gründen längere Zeit passen muß, und Harry Schantl durch eine schwere Handverletzung ebenfalls fehlte. Hierfür sprang mein Supermotard-Team rund um Albin Hufnagl kurzfristig ein. Da ich auch fahrerisch nahezu keine Gelegenheit hatte, mich auf das neue Motorrad einzustellen, fuhren wir mit gedämpften Erwartungen nach Ungarn. Ich freute mich trotzdem riesig auf das erste Kräftmessen in der Pußta..

Das Wetter war das gesamte Wochenende hinweg sonnig und warm bei leichtem Wind.

Training

Wie zu erwarten war, hatte ich im Training noch einige Probleme, das Potential der RSV Mille R auszuschöpfen. Letztendlich zeigt Platz 7 was mit einer nahezu serienmäßigen Aprilia mög-lich ist.
Aufgrund einer etwas komischen Regelung musste ich jedoch vom 13. Startplatz ins Rennen gehen.

Rennen

Beim Start hatte ich mit der brutale Power des Zweizylindermotors zu kämpfen und kam nur als sechzehnter weg. Nach den üblichen Gedränge in den ersten Runden konnte ich mich jedoch etwas freifahren und nach vorne orientieren. Es gelang mir im weiteren Rennverlauf mich auf Platz 9 vorzukämpfen.. Der letztentlich hart erkämpfte 9. Platz entspricht zwar nicht den von mir aus den Vorjahren gewohnten Leistungen, ist jedoch ein akzeptables Ergebnis insbesondere im Hinblick auf das noch nicht ausgeschöpfte Potential des Motorrades. Ein kleiner Trost ist die Tatsache, daß ich bei weitem schnellster Aprilia-Pilot war.

Wir wissen, woran wir in den nächsten Wochen zu arbeiten haben und werden beim nächsten Rennen in Rijeka sicher eine stärkere Leistung bieten können.

Abschließend möchte ich mich bei meinen Supermotard Team rund um Albin Hufnagl für die Unterstützung herzlich bedanken.