
Schon im Jahre 2000 nahm ich an einen Lauf zur IDM teil. Damals noch mit einer Yamaha R6. Wir fuhren an diesem Wochenende wieder am kleinen Ring da der Große noch nicht fertig war.Am Ende der Queerspange wurde eine neue Schikane errichtet. Sehr schwer zu fahren da man mit sehr hohen Körpereinsatz durch die Kurvenkompination fahren mußte.

Schon im freien Training kam ich mit der Strecke sehr gut zurecht und so hatte ich schon beim ersten Zeittraining die passende Übersetzung für meine SUZUKI GSX-R 1000 gefunden. Das Fahrwerk funktionierte ebenfals sehr gut. So konnte ich mich nur auf mich und mein Persönliches Limit kümmern. Zum glück hatte ich einige freie Runden und konnte das Training mit einer Zeit von 1.08:40 min an der fünften Stelle beenden. Auf die Pole fehlte mir nur 0,6sec.
Obwohl ich im zweiten Training eine zentel sec. schneller fuhr reichte es leider nur für den siebenten Platz. Egal, Hauptsache in der zweiten Reihe.
Wenn ich an Oschersleben denke wo ich in der achten Reihe stand war mir hier am Hockenheim-ring schon wohler zumute. Doch leider verhaute ich den Start total. Als 14ter kam ich aus der ersten Runde zurück. Der nächste Fehler von mir lies nicht lange auf sich warten. Am Ende der zweiten Runde hatte ich einen gewaltigen Verbremser und mußte in den Notausgang. Als 22ter konnte ich mich wieder einreihen. Sehr schnell gelang es mir einen guten und schnellen Rythmus zu finden und konnte Platz um Platz gut machen. In der elften Runde konnte mir Rudi Mallek Platz 10 anzeigen. Da ich an eine Vierergruppe vor mir sehr schnell aufschließen konnte machte ich mir schon Hoffnungen an einen Platz unter den ersten 10. Dabei merkte ich gar nicht das meine Unterarme schon wieder zu Stein wurden. Nur mit Glück konnte ich einige Rutscher abfangen. Ich versuchte locker weiter zu fahren jedoch konnte ich nach einem weiteren Rutscher das Gas nicht schnell genug zu drehen und stieg mit einem gewaltigen High-Sider ab. Ich blieb unverletzt und lief sofort zum Motorrad. An eine Weiterfahrt war auf Grund der Beschädigung nicht zu denken.
Ich habe keine Ahnung was ich noch alles mit meinen Unterarmen machen soll, es ist zum verzweifeln. Das Motorrad funktioniert nahezu perfekt und fahrerisch komme ich auch immer besser in schwung, aber bei mir dürfte ein Rennen nur fünf Runden dauern.
Das ist ein Hilferuf an alle Ärzte dieser Welt.
