4. Lauf IDM Salzburgring 13.-14. Juli


Es ist schon einige Zeit her das ich hier am Salzburgring war. 1999 fuhr ich mit einer Yamaha R6 zwei siege ein. Ich hatte also die besten Erinnerungen an diese schöne Rennstrecke. Jedoch fühlte sich die Strecke mit meiner GSX-R 1000 schon ein wenig kleiner an. Ich hatte das Bike auf 320 km/h übersetzt und konnte am ende der langen Gegengeraden den letzten Gang voll ausdrehen. Schon beim ersten freien Training am Freitag konnte ich feststellen das meine Suzuki zu den schnellsten gehörte.


1. Training

Das Motorrad lief perfekt und auch beim Fahrwerk gab es nichts auszusetzten. So konnte ich mich 100%ig auf das Fahren kontentrieren. Jedoch machte ich einen schweren taktikfehler. Ich fuhr meine Trainings -Runden ganz alleine. So kann man in Salzburg natürlich auf keine schnelle Zeit kommen. Ich beendete das Training als 13ter. Das war natürlich nicht das was ich mir erwartete.


2. Training

Zu meinem Glück blieb das Wetter schön und so konnte ich mich um eine verbessereung meines Startplatzes vom ersten Training kümmern. Ich hatte nur einen Gedanken, ich muß einen guten Windschatten finden. Den spendete mir Stefan Scheschowitsch aus dem KFM-Team. Wir drehten einige schnelle Runden und so konnte ich mich auf den achten Platz verbessern. Ich fuhr in den Kurven nicht schneller als im ersten Training aber Dank Stefans Windschatten konnte ich meine Zeit ganz locker und ohne Risiko verbessern.


Rennen

Mein Startplatz in der zweiten Reihe war O.K. Beim Start in die Warm-up Runde versuchte ich mit dem zweiten Gang weg zu fahren. Jedoch war ich mir auf grund der langen Übersetzung die wir hier in Salzburg hatten nicht mehr sicher ob das auch die richtige Entscheidung war. Also ging ich beim Start auf nummer sicher und fuhr mit dem ersten Gang weg. Der start war nicht gerade berauschend aber ich konnte die erste Runde am ende einer 7köpfigen Spitzengruppe beenden. Ich fühlte mich sehr gut und machte mir wegen des siebenten Ranges keine Sorgen. Das Rennen dauerte ja noch einige Runden.

Leider hatte ich am ausgang der EMCO- Schikane einen gewaltigen High-Sider den ich mit sehr viel Glück gerade noch abfangen konnte. Zu meinem Entsetzen mußte ich feststellen daß das Motorrad plötzlich abstarb und ich nicht weiterfahren konnte. Sofort konntrollierte ich den Killschalter, doch der war O.K. Ich fuhr auf die seite und dachte das Rennen sei für mich gelaufen. Am Display sah ich eine Fehlermeldung „F1“ also schaltete ich wie wild am Zündschloß. Plötzlich sprang das Bike wieder an und ich konnte weiter fahren. Am Ende der Gegengeraden mußte ich noch ein parmal mit „F1“ kämpfen aber ich konnte das Rennen am enttäuschenden 12ten Platz beenden.
Als ich mit dem Motorrad in der Box war mußte ich auch noch feststellen das ich vor dem Start den Schalter für den Drehzahlbegrenzer vergas zu aktivieren und so fuhr ich das ganze Rennen mit 500 U/min weniger. Das bedeutet ein minus von ca. 8 PS. Kein wunder das ich im Rennen keinen aus dem Windschatten heraus überholen konnte.

Verhext- ich schwöre ich bin verhext !

Abschließend muß ich mich noch bei allen Mürzzuschlagerinnen und Mürzzuschlagern bedenken die mich in Salzburg bersuchten. Speziellen Dank an Horst Wiedner,Hans-Peter Haider und die lebende Legende „King“ Kargl Franz die für ein sehr lustiges Wochenende sorgten.

Leider kann man mit einem 12ten Platz bei keinem Sponsor vorsprechen und so sind wir in ernsthaften Schwierigkeiten. Am 4. August wäre das nächste Rennen der IDM am Schleizer Dreieck. Ich hoffe das ich gemeinsam mit meinem Manager Rudi Mallek einen Weg finde der uns das nächste Rennen sichert.