ROADRACE Werdegang:

 

Ich war so ungefähr 6 oder 7 Jahre alt als ich mit meiner Mutter vom Schwimmen am Schneeberger Teich Richtung Bahnhof Hirschbach auf der Bundesstrasse entlang ging.

 

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Das war´s. Ich konnte ES nicht sehen, nur hören.

Voll erledigt und den Freudetränen nahe fragte ich Mama was das war.

Das war der KARGL FRANZ der Irre.

Sofort wusste ich was ich in meinem Leben mit voller Energie machen werde. So fahren wie der Kargl Franz. Da man mit 6 Jahren nicht wirklich viel verdient, konnte ich mir nie eine Kinder-Cross kaufen. Somit wurde das BMX sofort zur Rennmaschine umfunktioniert. Der Klang des Motors wurde natürlich nachgemacht.

 

Eines kalten Wintertages rief mich mein Nachbar zu sich. Ein Wahnsinn, er hatte sich von seinem Freund ein kleines Moperl ausgeborgt. Eigentlich war es für seinen Sohn bestimmt, aber der befand das Wetter als "zu kalt" um zu fahren. Das war meine Chance. Mit blauen Gummistiefeln bewaffnet fuhr ich bis der Tank leer war. Ich fühlte mich so supergut, dass mir die eisige Kälte nichts anhaben konnte. Eine schlaflose Nacht stand mir bevor. Würde ich Morgen wieder fahren dürfen? Zum Glück war es wieder ziemlich kalt. Somit hatte ich die Rennmaschine den ganzen Tag für mich. Am nächsten Tag musste mein Nachbar das Moperl wieder zurückgeben. Wie ich Jahre später erfuhr gehörte das Moperl ROBERT ULM.

Somit hatte ich zu Robert schon eine Verbindung ohne ihn zu kennen.

Die nächsten Jahre lebte ich meinen Traum vom Rennfahrer am BMX aus.

 

Mit ca. 13 Jahren lies mich ein Bekannter meines Vaters mit einer Fantic fahren. Obwohl seit der Fahrt mit ROBI´S  Moperl einige Jahre vergingen kam mir diese Pause vor als würde es sich um ein paar Tage handeln. Als ich dann immer schneller wurde und ich eine Gefahr für dessen Sohn wurde lies er mich nicht mehr fahren.

 

Endlich 16.

Ich konnte die ZÜNDI meines Vaters übernehmen. Meine Karriere hatte begonnen. Ich fuhr bei jedem Wetter. Leider dauerte es nicht lange und die ZÜNDI hatte so einen "Anreiber" das alles aus zu sein schien. Jetzt trat BILLY in mein Leben. Er schaffte es mit unterlegensten technischen Mitteln, die jetzt umgetaufte WERK`S  ZÜNDI, wieder zu beleben. BILLY war mein erster Schrauber. Ihm verdanke ich, dass meine Laufbahn als Rennfahrer nicht schon nach dem ersten Anreiber endete.

 

Endlich 18.

Mittlerweile machte ich eine Lehre als Betriebsschlosser und lernte ROBERT ULM kennen.

Wir redeten den ganzen Tag nur übers´ Motorradfahren. Wir hatten beide eine HONDA CBR 500. Was wir nicht hatten war Geld. Das führte dazu das wir unser Fahrtraining auf den umliegenden Paßstrassen (Niederalpl, Lahnsattel, Semmering, Preiner Gscheid ) und nicht auf einer Richtigen Rennstrecke durchführten.

 

Gott sei Dank überlebten wir unsere Sturm und Drang Zeit auf der Strasse!