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Herzlichen Dank an all meine Förderer in der Saison 2004 Weiters Vielen Dank an: *Gottfried Sladek *Erwin Rauh *Manfred und Susanne Köck *Richard Holzer und seine Fr. Dr. *Dirk Böttcher *Rudi Malek *Kurt Schneider *Fritzl *Uwe Klose *Christian Stampfer *Helmuth Hengstberger *Christian Irod *Fam. Arbeithuber & Friedi *Mag. Andrea Höller *MSF Mürzzuschlag *Peter Huber *Gerry Schuh *Franz Kaller *Michael Engel |
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Samstag 4.12. und Sonntag 5.12. 2004 Es ist schon verrückt, am Ende des Jahres konnte ich noch zwei wunderschöne Tage am Pannoniaring erleben. Am Samstag hatte ich die einzigartige Gelegenheit den Cup CLIO von Franz Senn zu testen. Franz erfüllte mir somit einen Bubentraum. Mit einem echten Rennauto auf einer Renstrecke, das wollte ich schon immer mal machen. Nachdem Franz seine Eigene Bestzeit an diesem Tag unterboten hatte konnte ich mich hinter das Steuer setzen. Doch gleich meine Erste Aktion war eine Blamage. Ich hab den Motor abgewürgt und nicht mehr in gang gebracht. Dr. Senn hats wieder gerichtet. Ich hatte in der Ersten Runde das Totale Chaos hinterm Lenkrad. Es stimmte nichts und meine Linie war der reinste Witz. Ich fuhr eine ungewollte Kampflinie. Zu meinem Glück hat das aber niemand gesehen. Aber das allerschlimmste waren meine Bremspunkte. Ich bremste mit dem Clio früher als mit dem Superbike. Das sollte nicht sein hab ich mir dann von Franz erklären lassen müssen. Am Ende des Tages fehlten mir auf die Bestzeit von Franz 3sec. Ich hätte schon einige Ideen wie ich den Rückstand aufholen könnte. Aber wenn sich Franz meine Telemetrie Aufzeichnungen ansieht wird er mir wohl kaum Gelegenheit geben schneller zu werden. Abschliessend noch vielen,vielen Dank an Franz Senn für diesen traumhaften Tag. Der Sonntag sollte dann genauso geil werden. Ermöglicht durch den grossartigen Einsatz der Fa. Gert Motors konnte ich ebenfalls am Pannoniaring (Kartbahn) die Ex- Bernd Hiemer Husky testen. Ein Supermoto Gerät das alles kann. Möglicherweise werde ich genau mit diesem Bike nächstes Jahr in der Supermoto Staatsmeisterschaft antreten. Ich freu mich schon riesig und werde in den nächsten Tagen noch des öffteren am Pannoniaring damit trainieren. |
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Ich war nicht untätig In den letzten Wochen hab ich sehr viel mit meiner YZ 250 trainiert. Und auch jede andere Möglichkeit Bike`s zu testen hab ich ausgenutzt. So war ich am A1-Ring und hab gemeinsam mit der Nr. 1 Fahrerinn vom SIS Racing Team die neuen Husabergs getestet. Speziell die grosse Supermoto hat es mir angetan. Ein wirklich sehr gelungenes SM Gerät. Am Pannonia Ring konnte ich die 450er Husky testen. Und da es zu meinem Glück den ganzen Tag regnete und ausser mir sich keiner nass machen wollte stand mir das Bike den ganzen Tag zur Verfügung. Auch mit der Husky hatte ich eine Riesengaudi. Ein absoluter Höhepunkt war aber das Enduro fahren in Polen. Erich Praschl, Peter Huber, Geri Gschlössl, Alex und ich waren im Enduro Paradies. Ich kann es noch immer nicht ganz glauben, ich fuhr doch tatsächlich mit meiner reinrassigen Motocross mitten durch Ortschaften um anschliessend eine wunderschöne Schilifttrasse hinauf zu rasen. Die Wanderer am Wegesrand haben freundlich gewunken oder uns händeklatschend angefeuert. Wie gesagt, ein Paradies. Leider war dieses Wochenende viel zu schnell vorbei, aber es gibt schon neue Pläne für den Winter. Für mich gibt es in den nächsten Monaten viel zu tun. 2005 möchte ich unbedingt wieder in der IDM Superbike antreten. Das heisst Sponsoren suchen und körperlich in Form bringen. Mit welchen Bike ich antreten werde ist noch nicht klar. Auf jeden fall bin ich voll der Motivation und möchte auch einige Supermoto Rennen fahren. |
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6 Stunden Motocross in Pulkau am 19.9.2004Leider ist es mir heuer im Strassenrennsport nicht sonderlich gut ergangen. Und so war es wieder einmal an der Zeit meine Racing Aktivitäten in den Offroad Bereich zu verlegen. In den vergangenen Wochen war ich viel mit meiner YZ 250 unterwegs. Unter anderem fuhr ich am 5. September in Nursch einen Lauf zum NÖ Cup und konnte den fünften Platz belegen. Ein Rennen auf das ich mich schon ganz besonders freute war das 6 Stunden Motocross in Pulkau. Natürlich startete ich wieder mit meinen genialen Teampartner Erich Scheidl. Diesmal mussten wir aber nicht als 47ter starten sondern konnten uns als 6ter zum Le Mans Start begeben. Als Ziel für dieses Rennen war ein Platz unter den ersten 10 angesagt. Waren wir ja doch „nur“ zu zweit in das Rennen gegangen. Jeder von uns musste also 3 Stunden Motocross fahren. Das Rennen begann um 10.30 und endete um 16.30. Der Start von Erich war spitze und so traute ich meinen Augen nicht als er die Erste Runde an der dritten Position bei Start Ziel vorbeikam. Erich fuhr sensationell und so konnte ich nach der Übergabe mit einem grossen Vorsprung auf das viertplazierte Team als dritter ins Rennen gehen. Auch mir ging es sehr gut und so konnte auch ich den Vorsprung weiter ausbauen. Speziell bei den beiden Wasserlöchern hatte ich oft grosses Glück. Es war wirklich sehr schwierig. Nach ca. 3 Stunden hatten wir unseren Vorsprung auf mehr als 5 Runden ausgebaut. Aber das Rennen war ja erst bei Halbzeit. Nach vorne hatten wir 5 Runden Rückstand. Das Team Honda Wagner rund um Martin Thomas war für uns einfach zu stark. Mein letzter Turn dauerte fast eine ganze Stunde. Als ich dann auf den Monitor einen mehr als beruhigenden Vorsprung sah wusste ich das wir das Rennen am Podium als Dritter beenden werden. Erich fuhr seinen letzten Einsatz locker und fehlerfrei fertig und kam dann auch als Dritter ins Ziel. Wir hatten es geschafft. Nach 6 Stunden waren wir Dritter. Endlich mal ein schönes Rennen nach all den Problemen in der heurigen Saison. Am 26.9. fuhr ich noch zwei Läufe zum NÖ Cup auf der sehr schönen Strecke in Schrems. Da ich auf dieser Strecke noch nie gefahren bin und auch mein Training schon nach nur 2 Runden beendet war hatte ich am Anfang einige Mühe hier das richtige Tempo zu fahren. Zu oft musste ich meine Linie ändern da ich zu eng in die Kurve gefahren bin. Dies hat auch sicher damit zu tun dass ich in der letzten Zeit sehr viel Supermoto gefahren bin. Mit den Plätzen fünf und vier war ich so halbwegs zufrieden. |
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4. und letztes Fahrtraining am Pannonia Ring, 8.9.2004 Wahnsinn wie schnell so ein Jahr vergeht. Am Mittwoch dem 8. September fand unsere letzte Veranstaltung im Jahr 2004 statt. Und wieder einmal bei Traumwetter in Ungarn. Ich freute mich nach unserer Sommerpause endlich wieder alle Biker die uns schon so lange treu geblieben begrüssen zu dürfen.
Was mir sonst noch aufgefallen ist:
Im nächsten Jahr werden wir 6 Veranstaltungen machen und es wird einige Neuerungen bzw. Überraschungen geben. Die genauen Termine wird es in den nächsten Wochen geben. Mein Team und ich bedanken uns für jeden Besucher und hoffen dass wir uns im April 2005 wieder am Pannonia Ring eintreffen. (weitere Fotos bei haliklik.at) |
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7. & 8. Lauf IDM Superbike 3.-4. Juli 2004 am Salzburgring Endlich Salzburg. Auf dieses Rennen freute ich mich schon die ganze Saison. Gemeinsam mit Richi (der mit dem Werksmaterial) machte ich mich auf den Weg nach Salzburg. Und wie immer regnete es am Freitag beim freien Training. Im Regen war ich wieder einmal in meinem Element. Ich hatte einige sehr schöne Runden auf nasser Fahrbahn. Samstag Es ist verhext. Ich bräuchte so dringend ein Regentraining oder gar ein Regenrennen. Doch es blieb mir nichts anderes übrig als mich mit dem Sonnenschein in Salzburg abzufinden. Seit dem ersten Rennen am Sachsenring kämpfe ich mit den gleichen Problemen an meinem Bike. Das Hinterrad beginnt bei maximaler Schräglage ganz wild zu springen und lässt keinen Kurvenspeed zu. Was wir auch änderten, wir konnten nichts verbessern. Ein ganz grosses Lob an dieser Stelle an Richi. Seine Motivation trieb auch mich immer wieder an und wir versuchten alles uns mögliche um das Bike fahrbar zu machen. Jedoch vergebens. Das Training beendete ich an der 16ten Stelle. Rennen 1 Der Start war mittelmäßig. Ich musste den Salzburgring in zwei Abschnitte teilen. Wo´s liegt und wo´s springt. Ich musste sehr weit hinten um den letzten Punkt kämpfen. Sogar die sehr sehr gute Motorleistung ( Franz Senn) konnte mir nicht weiterhelfen. Ich verlor in den Kurven viel zuviel. Am Ende blieb mir nur der 16te Platz.
Sonntag Rennen2 Diesmal war der Start wieder besser, jedoch konnte ich mich nur wenige Runden erfreuen. Ich wurde erbarmungslos nach hinten (Platz 15) durchgereicht. Es ist sehr schwierig mit solchen Ergebnissen noch helfende Personen zu motivieren und so hab ich keine Ahnung wie es weitergeht. Ich liebe den Motorradrennsport, aber ich fühle mich wie ein 100m Sprinter der mit Schischuhen am Start steht. Vielen Dank an alle vom MSF MÜRZZUSCHLAG für die endlos scheinende Geduld. Ich bin mir sicher das ich das fahren nicht verlernt habe. Obwohl ich das immer öfter ( sogar vom Eigenen Umfeld ) zu hören bekomme. Das nächste Rennen findet am 1. August am Lausitzring statt ?????????? |
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Fahrtechniktraining am 24.6.2004 Traumwetter am Pannoniaring. Perfekte Bedingungen zum biken. Bei unserer dritten Veranstaltung waren wieder alle beisammen.
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5. & 6. Lauf Superbike Nürburgring am 19.-20. Juni Gleich zu Beginn ein herzliches Dankeschön an Ernst Just und die Jungs vom MSF Mürzzuschlag. Gemeinsam mit Supercross Star Richi machte ich mich auf den sehr langen Weg in die Eifel. Auch Charles Webster sollte noch dazukommen. Freitag Eigendlich ist es immer ein Grund zur Freude wenn es bei einem Rennwochenende regnet. Teilweise war das auch hier der Fall, aber zugleich wusste ich auch das wir mit der Trockenabstimmung keinen Schritt weiterkommen. Und genau diese Abstimmung ist momentan unser grösstes Problem. So sehr mir das Fahren auf nasser Strecke gefällt, so sehr auslaugend ist es auf trockener Piste. Es ist mir zur Zeit absolut unmöglich ruhig und schnell durch die Kurven zu fahren. Mein Team und ich sind sehr bemüht und motiviert, aber mit unseren bescheidenen Möglichkeiten sind uns die Hände gebunden. Samstag Um ehrlich zu sein hat es mich schon gefreut als es am Samstag regnete. Nach einiger Überredungskunst gelang es mir dann auch noch für das erste Zeittraining die neuen PIRELLI Regenreifen zu bekommen. Danke an Thomas Thierolf. Wie schon gesagt fühlte ich mich auf nasser Fahrbahn sehr wohl. Ich war immer unter den ersten 10. Einige Zeit konnte mir Richi sogar P3 anzeigen. Jedoch wusste ich dass sich alles sehr schnell ändern wird da es sehr schnell auftrocknete. So fuhr ich in die Box und holte mir Slicks. Die Strecke war mittlerweile ganz trocken uns so rutschte ich auf den schrecklichen 16ten Platz ab. Rennen 1 Der Start war nicht sonderlich gut und wenn man so weit hinten wegfährt ist es dann nur klar das man in der ersten Kurve eingezwickt wird. Somit beendete ich die erste Runde an der 26ten Position. Im Lauf des Rennes konnte ich noch einige Fahrer überholen, aber weiter als bis auf den 18ten Platz war es mir heute nicht möglich vorzufahren. Sonntag Ich betete um Regen, aber ich wurde nicht erhört. Im Grunde war dieses Rennen ein Spiegelbild vom 1ten Lauf am Samstag. Nur mit den traurigen unterschied das ich es an der 21ten Stelle beendete. |
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4 Stunden Motocross am 10. Juni in Pulkau Seit meinem letzten Rennen in Pulkau war ich nicht untätig. In Wolkersdorf konnte ich in beiden Rennen den 3ten Platz einfahren. Auch mit meiner ZX 10 war ich wieder am Pannonia Ring. An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an das ganze Team von Kawasaki Austria. Bei keinem anderen Importeur wird Motorsport mit solch einer Leidenschaft betrieben als bei MOTO. Beim MX Lauf in Wolkerdorf lernte ich dann auch meinen Partner für das 4 Stunden Rennen in Pulkau kennen. Aufgrund unserer späten Anmeldung für das Rennen bekamen wir die Startnummer 45. Diese Nummer war zugleich der Startplatz. Erich war als Startfahrer vorgesehen. Schon in der ersten Runde konnte er bis auf den 26ten Platz vorfahren. Am Ende seiner Einheit übergab er an der guten 16ten Position. Nun war ich an der Reihe. Aber irgendwie war ich nicht ganz bei der Sache. Ich fuhr einfach zu langsam. Weiter als auf den 11 Platz konnte ich nicht vorfahren. Jetzt kamen die Kämpferqualitäten von Erich zum Vorschein. Er fuhr einen ca. 50min Turn und kam als 9ter in die Mittagspause. Als wir dann um 13.00 Uhr den zweiten Teil des Rennens in Angriff nahmen war ich total motiviert. In der Mittagspause ging ein heftiger Regenschauer nieder und die ganze Strecke war extrem rutschig. Der Start gelang mir optimal. Schon in der ersten Kurve war ich an der zweiten Stelle. Es macht gewaltigen Spaß meinen Zweitakter um die Strecke driften zu lassen. Da ich von hinten keinen Druck verspürte konzentrierte ich mich auf meinen Vordermann und überholte Ihn nach 4 Runden. Ich konnte es kaum glauben, ich war in Führung bei einem Moto Cross Rennen. Ein wunderschönes Gefühl, noch dazu konnte ich meine Führung immer mehr ausbauen. Jedoch wurde ich nach einem Fehler wieder geschnappt und war an der zweiten Position. Nach ca. 25min Übergab ich an der Zeiten Stelle liegen an Erich. In der Zeit als sich Erich auf der Strecke abkämpfte hatte ich alle Hände voll zu tun um mein Bike wieder einsatzbereit zu machen. Das Bike war ein einziger Schlammhaufen. Zum Schluß hatte ich schon totale Schwierigkeiten den Ganghebel zu spüren. Meine Stiefel fühlten sich an als wären sie mit Blei ausgegossen. Es war alles andere als eine Erholungspause. Vielen Dank an Monika das Boxengirl das mir den ganzen Tag sehr geholfen hat. Bei diesem Stress hatte ich total den Überblick verloren und so hatte ich keine Ahnung wo wir jetzt Plaziert sind. Ich dankte mein Bike und musste mich schon in die Wechselzone begeben. Es waren noch 49min zu fahren als mir Erich übergab. Ich schaffte mit den letzten Tropfen Benzin die gesamte Distanz durchzufahren. Am Ende schaute der erfreuliche sechste Rang raus. Ganz besonders stolz bin ich auf die schnellste Rennrunde des Tages. Dies ist ein Zeichen das der Zweitakter noch lange nicht tot ist. Im Gegenteil, ich bin der Meinung dass auch viele andere Fahrer mit einem agilen Zweitakter besser beraten wären. Zusammen mit meinem genialen Partner Erich Scheidl verdiente ich mir heute das erste Motocross Preisgeld. Mein nächster Einsatz im Strassenrennsport ist am 19.-20 Juni am Nürburgring. |
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Motocross Weinviertel Cup 30. Mai in Pulkau Seit meinem Sturz beim Rennen in Nursch bin ich nicht mehr Motocross gefahren. Eigendlich sollte dieses Rennen in Pulkau nur ein Test werden ob der lädierte rechte Daumen schon weite Sprünge und harte Landungen aushält. Die Strecke in Pulkau liegt mir sehr gut und so merkte ich schon beim Training dass der Daumen hält. 1 Rennen Ich hatte mir schon bei der Anreise im Bus vorgestellt wie der Start ablaufen wird. Es war mir klar dass ich heute mit aller Entschlossenheit in die erste Kurve einbiegen werde und nicht wie vor einigen Wochen schon am Start weit hinten zu sein. So war es dann auch. Ich startete sehr gut und konnte als Fünfter auf die lange Gerade gehen. Ich war sehr gut unterwegs und so konnte ich schon nach wenigen Runden bis auf den zweiten Platz vorfahren. Jetzt wollte ich den Abstand zum Führenden reduzieren, was mir auch gelang. Leider passierte mir bei meiner Jagd nach dem Führenden ein sehr dummer Fehler. Ich wählte in einer Kurve eine zu enge Linie und kollidierte mit meinem Lenker an der Streckenbegrenzung. Ich kam nicht zu Sturz, jedoch der Anprall war so heftig dass ich meinen linken Kleinen Finger nicht mehr spürte. Ich fuhr auf die Seite und griff mit der rechten Hand nach dem Finger. Er war da, ich spürte Ihn zwar nicht aber er war da. Zu meiner Verwunderung war ich noch immer auf dem zweiten Platz. Ich konzentrierte mich wieder aufs Rennen und konnte tatsächlich meinen ersten Podestplatz einfahren. Über diesen zweiten Platz freute ich mich sehr. 2 Rennen Bis zum zweiten Rennen hatte ich 3 Stunden Zeit und so konnte ich mich um meinen nicht mehr so "kleinen" kleinen Finger kümmern. Er hatte jetzt den Durchmesser vom Daumen angenommen. Das gute dabei war dass ich überhaupt keine Schmerzen hatte. Der Start zum zweiten Rennen gelang mir nicht mehr so gut und so musste ich mich vom 10ten Platz nach vor kämpfen. Es machte riesigen Spass und war ziemlich schnell unterwegs. Das Rennen beendete ich an der vierten Position. |
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3.-4. Lauf IDM Superbike am Hockenheim Ring 22.-23. Mai 2004 Nach den Rennen am Sachsenring hatten wir einiges an Arbeit vor uns. Charles Webster machte einige interessante Entdeckungen an unserer ZX 10. All die Änderungen die wir machten waren ein Schritt in die richtige Richtung. Leider konnte Charles nicht mit nach Hockenheim fahren und so half mir kurzerhand Mr. No Handlanding Richi Holzer aus Gramatneusiedel aus. Freitag Das Wetter war schön aber kalt. Den ganzen Freitag kümmerte ich mich um eine brauchbare Abstimmung vom Fahrwerk und der Übersetzung. Speziell die Übersetzung änderten wir des öffteren. Samstag Im ersten Training hatte ich schon wieder ein wild durch die Gegen springendes Vorderteil an meiner Kawa zu beklagen. Dementsprechend schlecht war dann auch die Platzierung. Ich war am Ende. Jedoch Richi war total motiviert und gab sich nicht geschlagen und so bauten wir mit Hilfe von Uli Heuer das Fahrwerk um. Diese Umbauarbeiten machten mich sofort um eine sec. schneller. Leider wurden auch alle anderen Piloten schneller und so blieb ich auf dem 17ten Rang stehen. 1 Rennen Gleich in der Ersten Runde gab es einen Riesen Unfall bei dem Markus Wegscheider leider schweer zu Sturz kam. Das Rennen wurde abgebrochen und um 2 Runden verkürzt. Mein Start war diesmal nicht besonderlich gut, jedoch merkte ich das ich jetzt endlich auch in den Kurven einigermassen mithalten konnte. Die Fahrwerksänderungen waren ein voller Erfolg. Ich konnte mich bis auf den 13ten Platz vor arbeiten und diesen dann auch bis ins Ziel halten. Ich wollte endlich ein Resultat einfahren und ging am Ende des Rennens kein grosses Risiko ein. 2 Rennen Endlich war Land in Sicht, und so ging ich bei der Gabelabstimmung noch weiter in die Richtung vom Samstag. Dies sollte sich als ein grosser Fehler bemerkbar machen. Das Warm Up war leider verregnet und so konnte ich nicht mehr genau beurteilen ob der Schritt auch richtig war. Es geht leicht bergauf, aber nur leicht. Jetzt wird wieder einmal am Pannonia Ring (zum Xten mal) getestet. Die Zusammenarbeit mit Richi war ein voller Erfolg und ich freue mich auf den nächsten IDM Einsatz am 20. Juni am Nürburgring. |
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2. Fahrtraining am Pannonia Ring am 18. Mai Wieder einmal hatten wir absolutes Traumwetter am Pannonia Ring. Jetzt war auch wieder Rudi Mallek mit von der Partie und hatte gemeinsam mit Manfred Köck die Anmeldungen perfekt abgewickelt Es gab auch wieder einige Prominenz zu begrüssen. Da Wiedner Horst war mit seiner EXTREM KAWA am Ring, und ich musste feststellen das ich schon ein ziemlich verweichter Rennfahrer bin. Als ich mir die Wiedner Kawa schnappte und einige Runden drehte musste ich sehr hart arbeiten um das Bike überhaupt zu bewegen. Das gasgeben war aufgrund der Flachschiebervergaser ein reines Krafttraining. Jetzt war mir klar das es sich hier um ein Bike für echte Männer handelt. Dank Erwin Rauh konnte ich einige Runden mit meiner EX GSX-R fahren. Sofort stimmte das Timing und ich hatte einen Riesenspass. In der Mittagspause kümmerte ich mich dann gemeinsam mit Mr. Magic Alois Turic von Kawasaki Austria um meine ZX 10. Leider hatte ich am Vorderrad keinen neuen Reifen und so hüpfte ich bei meiner Zeitenjagd in der Kurve 2 vom Motorrad. Es war aber nur ein harmloser Rutscher der von Mr. Magic und Fredchen Köck in windeseile repariert wurde. |
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1. & 2. Lauf IDM Superbike 8.-9. Mai Sachsenring Und wieder einmal machte sich das Zweimann Team (Webster,Wohner) auf den Weg nach Deutschland. Wir wählten die Anreise zum Sachsenring über Brünn/Prag. Dank EU und einem sehr schnellen Transporter von Citroen Gazda waren wir in 6 Stunden am Sachsenring. Freitag Beim Freien Training am Freitag hatten wir Temperaturen um 5 Grad und es regnete den ganzen Tag. Somit konnten wir uns um kein Trocken Set up kümmern. Auch bei der Regenabstimmung mussten wir einiges lernen. Samstag Die beiden Zeittrainings am Samstag waren trocken. Obwohl ich mich auf meiner ZX 10 sehr sicher und wohl fühlte konnte ich keine Hohen Kurvengeschwindigkeiten fahren. Ich hatte ein sehr schlimmes Hinterradstempeln zu beklagen. Was wir auch änderten, wir konnten die Hinterhand unserer Kawasaki nicht beruhigen. Rennen 1 Der Start gelang mir sehr gut und wie üblich krachte es schon in der ersten Kurve. Schon nach einigen Runden musste ich mit der Tatsache leben dass es mir hier nicht gelingen wird in die Punkte zu fahren. Jedoch kämpfte ich bis zum ende des Rennens und versuchte so konzentriert wie möglich zu bleiben. Mehr als Platz 21 war heute nicht möglich. Sonntag Warm up All die mühe und Arbeit die wir investierten erwiesen sich als Schuß in den Ofen. Wir waren ratlos und hatten keine Idee wie wir das Bike beruhigen konnten. Rennen 2 Die Änderungen die wir nach dem Warm up machten waren der falsche Weg und so entschloß ich mich nach der fünften Runde an die Box zu fahren. Ich lag auf Platz 26 und es machte wirklich keinen Sinn weiter zu fahren. Jetzt liegt einiges an Arbeit vor uns und wir werden einige Tests einlegen um all die Probleme zu beseitigen. |
Hier geht es zu den anderen Fotos! |
Erstes Fahrtraining 21.4.04 am Pannonia Ring Bei wunderschönem Wetter trafen sich wieder sehr viele Biker zum ersten Termin unseres Fahrtrainings ein. Zu den Höhepunkten des Tages zählte das erbitterte Duell von Fred (MITO 125-500ccm) gegen Pete (R1) Eine ganz besondere Ehre war mir die Anwesenheit von Dr. Ernst Just. Sofort bat ich Ihn um einige Runden mit meiner ZX 10. Der Körpersprache nach zu entnehmen hat es Ihm gefallen. In der Mittagspause hatte ich den Pannonia Ring dann ganz für mich alleine und konnte einige Runden drehen. Eine ganz besondere Hilfe war mir dabei die Anwesenheit und Hilfe von Charles Webster. Wir machten einige Änderungen am Fahrwerk und verbesserten die Einstellung vom Schaltautomat. Leider war diese Stunde viel zu schnell vorbei. Ebenfalls mit von der Partie war Erwin Rauh der meine Vorjahres GSX- R 1000 unüberhörbar um den Kurs scheuchte. (Vielleicht darf ich das nächste mal 2-3 Runden fahren) Leider gab es auch einige Stürze. Ganz besondere Besserungswünsche sende ich hiermit an Walter Rutter und an all die anderen die vom Bike hüpften. Das nächste Training findet am 18. Mai ebenfalls wieder am Pannonia Ring statt. Mein nächster Einsatz ist am 8. Mai beim IDM Lauf am Sachsenring. |
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Hier die ersten Fotos von meiner Kawasaki ZX 10. |
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Motocross NÖ-Cup 4.4. in Pulkau Eigentlich sollte ich genau zu dieser Zeit am Lausitzring sein und am IDM Training teilnemen. Leider sind wir mit unserer ZX 10 noch nicht so weit. Da kamen mir die MX Rennen in Pulkau gerade recht. Am Sonntag hatte ich 15min um die Strecke kennenzulernen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Eine wunderschöne Strecke die wirklich alles bietet. Sofort kam ich mit der Strecke bestens zurecht. Ich startete mit meiner 250er Zweitakter in den Klassen 250 und Champions. Somit konnte ich an diesem Tag 4 Rennen fahren. Das beste Resultat gelang mir im ersten 250er Lauf wo ich als vierter ins Ziel kam. Zur Zeit ist Motocross mein schönster Zeitvertreib und bis meine KAWA einsatzbereit ist werde ich noch einige MX Rennen bestreiten. |
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MSF Mürzzuschlag Fest´l. Am Samstag 27.3.04 veranstaltete der MSF Mürzzuschlag ein geniales Fest. Es waren an die 60 Besucher, darunter Legenden wie KING KARGL FRANZ (der schnellste Mann aufs Niederalpl) die sich beim Wiedener Horstl einfanden. Angeblich ist der Horstl mit seiner bekannt schnellen und schönen Supermoto schon 39er Zeiten in Kottinbrunn gefahren. Anbei einige Fotos vom Festl. |
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Kawasaki ZX 10, mein Einsatzgerät für 2004. Jetzt geht´s los, Alois Turic von Kawasaki Austria überreichte mir am 12.3.2004 um 10.30 Uhr meine ZX 10. Gleich danach ging es Richtung Leobersdorf wo schon mein Tuner Franz Senn auf mich wartete. Noch nie hab ich den Prüfstand so zufrieden verlassen als an diesem Freitag. Die Kawa hat einen sehr starken Motor. Natürlich wird Franz noch zusätzliche PS aus dem Reihen Vierzylinder holen. Mit Franz Senn hab ich den besten Tuner den man sich vorstellen kann. Auch er hat eine glorreiche Vergangenheit als Motorradrennfahrer. Er beteiligte sich vor einigen Jahren an einer sehr starken Internationalen Moto cross Serie. Geich beim Start zum ersten Rennen konnte Franz in Führung gehen. Leider ereilte Ihn zwei Kurven später ein Techn. Defekt. Ich bin mir sicher dass er das Rennen gewonnen hätte. Nun aber wieder zurück in die Gegenwart. Von der Reinen Optik hat mich die ZX 10 schon längst überzeugt, jetzt bin ich mir auch bzgl. der Motorleistung absolut sicher die richtige Wahl getroffen zu haben. Gleich nach der Prüfstandarbeit fuhr ich zu Charles Webster. Es dauerte nicht lange und das Bike war zerlegt. Eigentlich sind wir schon ziemlich spät dran, aber auf mein Technik Team (Charles Webster, Manfred Köck, Franz Senn und die Fa. G.M.D. COMPUTRACK) ist verlaß. |
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Endlich wieder ein Motocross-Trainingsbike! Es war ein sehr langer und harter Kampf, aber jetzt habe ich es wieder geschafft. Endlich hab ich ein Trainings Bike. Ing. Ernst Helten aus Gunskirchen (im Bild neben mir) stellte mir eine Yamaha YZ 250 (Zweitakter natürlich) zur Verfügung. Das Körperliche Training war in den letzten Wochen intensiv wie noch nie zuvor. Nun konnte ich auch das Fahrtraining wieder auf einen besseren Stand bringen. Jede freie Minute werde ich jetzt auf der Moto Cross Strecke verbringen. Schon das erste Training am Samstag 31. Jänner in Parndorf war total geil. Da auf der ganzen Strecke noch sehr viel Schnee lag, baute ich mir im Fahrerlager eine eigene Bahn. Es war alles so wie früher als ich mit Robert Ulm noch die Gegend unsicher machte. Ich lernte an diesem einen Tag wieder sehr viel. Den ganzen Nachmittag fuhr ich wie ein Strassenrennfahrer mit den Beinen auf den Fußrasten. Es machte unglaublichen Spaß die immer rutschende Yamaha um den Kurs zu jagen. Der Tag endete mit einer gewaltigen Brezn und einem verbogenen Lenker und einem verbeulten Auspuff. Ich war jedoch total glücklich und freue mich schon auf das nächste Training irgendwo auf einer MX Strecke. |
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Fitness Urlaub auf Lanzarote Auf Einladung meines Sponsors WETTPUNKT Hannes Bohinc, konnte ich 2 wunderschöne Trainingswochen in Lanzarote geniessen. Wir mieteten uns ein Auto und erkundeten die ganze Insel. Jedoch das Hauptaugenmerk wurde auf das Körperliche Training gesetzt. Jeden Tag machten wir min. 2 lange Einheiten um unsere Grundlagen Ausdauer zu verbessern. Um jedoch genau zu wissen in welchen Pulsbereichen wir trainieren sollten machten wir noch vor der Abreise einen Lactat-Test im IMSB. Wir hielten uns genau an die Vorgaben und machten gewaltige Vortschritte. Auch die Ernährung wurde total umgestellt. Die Vulkan Insel Lanzarote (40.000 Ew) bietet um diese Jahreszeit perfekte Trainingsbedingungen die auch von einiger Prominenz genutzt wird. So staunte ich z.B. als eines Tages neben mir auf der Rudermaschiene der Jaguar F1 Pilot Mark Webber Platz nahm. Aus Deutschland war Heicke Drechsler fleissig am üben und auch die Englische Rugby Manschaft machte die Anlage unsicher. Am meisten beeindruckt hat mich aber ein Unterschenkel amputierter Läufer aus Lienz (Ost Tirol). Fast jeden Tag in der Früh war er mein Nachbar am Radergometer. Als Er mich dann zum Erstenmal auf der Laufbahn überholte hatte dieser Läufer einen Fan mehr. Eines Tages erzählte Er mir das Er ganz verzweifelt nach Sponsoren sucht, denn um seine Zeiten noch zu verbessern bräuchte Er ganz dringend neue Federn für seine Prothese. Hm, das mit den Sponsoren kommt mir bekannt vor. Hier auf der Insel fühlte ich mich wie ein Profirennfahrer der sich auf die nächste Saison vorbereitet. Der Ganze Tag drehte sich nur um Sport. |
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![]() Dank Franz Schopf (ACTION BIKE) konnte ich die neue Viertakt 250er von Suzuki testen. Obwohl ich schon sehr lange auf keiner Moto Cross trainiert hatte fühlte ich mich sofort wohl. Auch die Motorleistung der 250er hat mich total überrascht. Echt ein gelungenes Bike. |